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Probleme
1. Es existiert keine USB Verbindung zum Application Board.
| • | Ist der FTDI USB Treiber auf dem PC geladen? Oder erscheint vielleicht beim Einstecken des USB Steckers ein "unbekanntes Gerät" im Hardware Manager? |
| • | Ist in Optionen->IDE->Schnittstellen der richtige Kommunikationsport eingestellt? |
| • | Werden die Ports M32:B.4-B.7,A.6-A.7 bzw. M128:B.0-B.4,E.5 versehentlich in der Software benutzt? (siehe Pinzuordnung von M32 und M128). Sind die Jumper auf dem Application Board bei diesen Ports auch gesetzt? |
| • | Ein Signal auf M32:PortD.2 M128:PortE.4 (SW1) beim Starten aktiviert den seriellen Bootloader. |
| • | (nur Mega128) Ist vielleicht Port.G4 (LED2) beim Reset auf low? Siehe SPI Abschaltung im Kapitel "Firmware". |
2. Die serielle Schnittstelle gibt keine Zeichen aus oder empfängt keine Zeichen.
| • | Werden die Ports D.0-D.1 versehentlich in der Software benutzt? (siehe Pinzuordnung von M32 und M128). Sind die Jumper auf dem Application Board bei diesen Ports auch gesetzt? |
3. Das Application Board reagiert nicht auf Kommandos, wenn es seriell angeschlossen ist.
| • | Um den Bootloader in den seriellen Modus zu bekommen, muß beim Einschalten des Application Boards der Taster SW1 gedrückt werden. (Jumper für SW1 beachten). Für den seriellen Mode kann M32:PortD.2 M128:PortE.4 (SW1) auch fest auf GND gelegt werden. |
4. Die Hardware Applikation startet nicht von alleine (Autostart Verhalten).
| • | Ein Signal auf der SPI Schnittstelle beim Starten kann die USB Kommunikation aktivieren |
| • | Ein Signal auf M32:PortD.2 M128:PortE.4 (SW1) beim Starten aktiviert den seriellen Bootloader. |
5. Es wurde die Tastenbelegung des Editors "xyz" eingestellt, aber manche Tastaturbefehle funktionieren nicht.
| • | Die Möglichkeit, die Tastenbelegung eines bestimmten Editors in der IDE einzuschalten ist nur eine Näherung. Manchmal ist es zu aufwendig, die entsprechenden Funktionen des "fremden" Editors zu unterstützen, ein anderes Mal können Tastaturbefehle mit den Keyboard Shortcuts in der IDE kollidieren. |
6. Die Rechtschreibprüfung funktioniert nicht.
| • | Ist die Rechtschreibprüfung in Optionen->Editor eingeschaltet? |
| • | Die Rechtschreibprüfung zeigt nur Schreibfehler in den Kommentaren an. Die Prüfung für andere Bereiche wäre sinnlos. |
7. Wo bestimmt man, ob das neue Projekt ein BASIC oder C Projekt ist?
Es gibt keine Unterschiede im Projekttyp. Die Quelltext Dateien in einem Projekt bestimmen welche Programmiersprache zum Einsatz kommt. Dateien mit der Endung *.cc laufen in einem CompactC Kontext, Dateien mit der Endung *.cbas werden mit BASIC übersetzt. Man kann in einem Project auch C und BASIC mischen.
8. Ich benutze ein andere LCD-Anzeige als die mitgelieferte mit aber demselben Controller. Die Cursorpositionierung funktioniert nicht richtig.
| • | Der Controller kann 4 Zeilen mit 32 Zeichen anzeigen. Die Zeilenanfänge liegen versetzt im Speicher nach folgenden Schema: |
Wert von pos |
Position im Display |
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0x00-0x1f |
0-31 in der 1. Zeile |
0x40-0x5f |
0-31 in der 2. Zeile |
0x20-0x3f |
0-31 in der 3. Zeile |
0x60-0x6f |
0-31 in der 4. Zeile |
9. Wieviel RAM Speicher haben meine Programme zur Verfügung?
| • | Auf dem Mega32 stehen 930 Bytes für eigene Programme zur Verfügung, auf dem Mega128 bleiben 2494 Bytes. Der Interpreter mit Debugger benötigt Puffer für die interruptgesteuerte Ein- und Ausgabe, und selber einen 256 Byte Datenstack. Außerdem werden mehrere interne Tabellen für Interruptverarbeitung und Multithreading gepflegt. Zusätzlich benötigen zahlreiche Bibliotheksfunktionen Variablen um sich Zustände zu merken. |
10. Wo ist auf dem Mega128 Application Board die 2. serielle Schnittstelle?
| • | Siehe J4 im Kapitel Jumper Application Board M128. |
11. Ich brauche keine USB Verbindung zum Application Board, wie kann ich die belegten Ports nutzen?
| • | Die USB Verbindung wird über die SPI Schnittstelle hergestellt. Die SPI Schnittstelle kann mit SPI_Disable() deaktiviert werden. Beim arbeiten mit dem Application Board dann nicht vergessen die Jumper abzuziehen, die die SPI mit dem Mega8 verbindet. |
12. Wo finde ich die Versorgungsspannung für das Lochrasterfeld auf dem Application Board?
| • | Hält man das Application Board so, das die Anschlüsse nach oben zeigen, dann ist die linke Lochrasterfeldreihe mit GND verbunden und die rechte Lochrasterfeldreihe mit VCC. Dies ist gut zu erkennen, wenn man die Platine von unten betrachtet. |
13. Ich brauche für meine Anwendung mehr freie Ports. Die meisten sind ja mit Funktionen belegt.
| • | Schaut man sich die Pinzuordnung von M32 und M128 an, so können die Ports genutzt werden, deren Funktionalität man nicht braucht. Bei Pins die beim Application Board mit Peripherie verbunden sind ( SPI, RS232, LCD, Keyboard etc.) nicht vergessen die Jumper am Application Board abzuziehen. Ansonsten wird das Portverhalten beeinträchtigt. |
14. Wie schalte ich den Pull-Up Widerstand eines Porteingangs ein?
| • | Erst den Port mit PortDataDir() (bzw. PortDataDirBit() ) auf Eingang schalten, dann eine "1" mit PortWrite() (bzw. PortWriteBit() ) in den Port schreiben. |
15. Wo sind die Demoprogramme?
| • | Wegen der geänderten Zugriffsrechte bei Windows Vista, wird bei der Installation auf eine bestehende Installation, das alte Verzeichnis Demos gelöscht. Die aktuellen Demoprogramme sind nun im Verzeichnis "\Dokumente und Einstellungen\Alle Benutzer\Gemeinsame Dokumente" (XP oder früher) bzw. "\Benutzer\Öffentlich\Öffentliche Dokumente" (Vista) zu finden. |
16. Kann man die C-Control Pro mit IDE auch unter Linux programmieren?
| • | Es existiert keine native IDE für Linux, allerdings haben Anwender schon gute Erfahrungen damit gemacht die IDE unter Wine zu starten und das Modul im seriellen Modus zu programmieren. |
17. Kann man das C-Control Pro Modul auch mit anderen Compilern programmieren?
| • | Es existieren mehrere Entwicklungssysteme für die Atmel Mega CPU. Teilweise sind diese Compiler kommerziell oder frei. Ein Beispiel einer freien Entwicklungsumgebung ist der GNU C-Compiler. Mit Hilfe eines AVR ISP Programmers kann man dann mit dem GNU C-Compiler geschriebene Programme auf den Atmel Mega 32 oder 128 übertragen. Ist aber einmal der Bootloader überschrieben, dann gibt es keinen Weg zurück mehr, dann ist die normale C-Control Pro Software nicht mehr weiter zu benutzen. |