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Eine Anweisung besteht aus mehreren reservierten Befehlswörtern, Bezeichnern und Operatoren, die mit einem Semikolon (';') am Ende abgeschlossen wird. Um verschiedene Elemente einer Anweisung zu trennen, existiert zwischen den einzelnen Anweisungselementen Zwischenraum, im engl. auch "Whitespaces" genannt. Unter Zwischenraum versteht man Leerzeichen, Tabulatoren und Zeilenvorschübe ("C/R und LF"). Dabei ist es egal, ob ein oder mehrere "Whitespaces" den Zwischenraum bilden.
Einfache Anweisung:
a= 5;
Eine Anweisung muß nicht notwendigerweise komplett in einer Zeile stehen. Da auch Zeilenvorschübe zum Zwischenraum gehören, ist es legitim eine Anweisung über mehrere Zeilen zu verteilen.
if(a==5) // Anweisung über 2 Zeilen
a=a+10;
Man kann mehrere Anweisungen in einem Block gruppieren. Dabei wird der Block mit einer linken geschweiften Klammer ("{") geöffnet, danach folgen die Anweisungen, und am Ende wird der Block mit einer rechten geschweiften Klammer ("}") geschlossen. Ein Block muß nicht mit einem Semikolon beendet werden. Das heißt, wenn ein Block das Ende einer Anweisung bildet, ist das letzte Zeichen der Anweisung die geschweifte Klammer zu.
if(a>5)
{
a=a+1; // Anweisungsblock
b=a+2;
}
Kommentare
Es existieren zwei Arten von Kommentaren, einzeilige und mehrzeilige Kommentare. Dabei wird der Text in den Kommentaren vom Compiler ignoriert.
| • | Einzeilige Kommentare beginnen mit "//" und hören mit dem Zeilenende auf. |
| • | Mehrzeilige Kommentare beginnen mit "/*" und hören mit "*/" auf. |
/* Ein
mehrzeiliger
Kommentar */
// Ein einzeiliger Kommentar
Bezeichner
Bezeichner sind die Namen von Funktionen oder Variablen.
| • | gültige Zeichen sind die Buchstaben (A-Z,a-z), die Ziffern (0-9) und der Unterstrich ('_') |
| • | ein Bezeichner beginnt immer mit einem Buchstaben |
| • | Groß- und Kleinschreibung werden unterschieden |
| • | reservierte Worte sind als Bezeichner nicht erlaubt |
| • | die Länge von Bezeichnern ist nicht begrenzt |
Ein arithmetischer Ausdruck ist eine Menge von Werten, die mit Operatoren verbunden sind. Unter Werten versteht man in diesem Zusammenhang Zahlen, Variablen und Funktionen.
Ein einfaches Beispiel:
2 + 3
Hier werden die Zahlenwerte 2 und 3 mit dem Operator "+" verknüpft. Ein arithmetischer Ausdruck repräsentiert wieder einen Wert. Hier ist der Wert 5.
Weitere Beispiele:
a - 3
b + f(5)
2 + 3 * 6
Nach "Punkt vor Strich" wird hier erst 3 mal 6 gerechnet und danach 2 addiert. Dieser Vorrang von Operatoren heißt bei Operatoren Präzedenz. Eine Aufstellung der Prioritäten findet sich in der Präzedenz Tabelle.
Auch Vergleiche sind arithmetische Ausdrücke. Die Vergleichsoperatoren liefern einen Wahrheitswert von "1" oder "0" zurück, je nachdem, ob der Vergleich korrekt war. Der Ausdruck "3 < 5" liefert den Wert "1" (wahr; true).
konstante Ausdrücke
Ein Ausdruck oder Teile eines Ausdrucks können konstant sein. Diese Teilausdrücke können schon zu Compilerlaufzeit berechnet werden.
So wird z.B.
12 + 123 - 15
vom Compiler zu
120
zusammengefaßt. Manchmal müssen Ausdrücke konstant sein, damit sie gültig sind. Siehe z.B. Deklarierung von Array Variablen.