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Wichtiger Hinweis zum Ein-Ausbau eines Mega Moduls
Für die Verbindung zwischen dem Modul und dem Application Board sind hochwertige Steckverbinder verwendet worden, die eine gute Kontaktierung sicherstellen. Der Ein- und Ausbau eines Moduls darf nur bei ausgeschalteter Versorgungsspannung (spannungsfrei) durchgeführt werden, da sonst Zerstörungen auf dem Application Board bzw. Modul auftreten können. Durch die Kontaktanzahl (40/64 Pin) ist eine erhebliche Kraft beim Ein- und Ausbau des Moduls erforderlich. Beim Einbau ist darauf zu achten, daß das Modul gleichmäßig, d.h. nicht verkantet in die Fassung gedrückt wird. Legen sie das Application Board dazu auf eine ebene Unterfläche. Das Modul Mega32 in der richtigen Orientierung montieren. Dazu die Pin 1 Markierung beachten. Die Beschriftung des Moduls zeigt dann zu den Bedienungselementen auf dem Application Board.
Einbaurichtung Modul MEGA32

Das Modul Mega128 hat die Steckverbinder so angeordnet, daß ein falscher Einbau des Moduls nicht möglich ist. Der Ausbau erfolgt durch vorsichtiges Heraushebeln des Moduls mit einem geeigneten Werkzeug aus der Fassung. Um ein Verbiegen der Anschlüsse zu vermeiden sollte das Hebeln von mehreren Seiten erfolgen.
Installation des USB Treibers
Bitte verbinden Sie das Application Board mit einem Netzgerät. Sie können hierzu ein Standard Steckernetzteil mit 9V/250mA verwenden. Die Polung ist beliebig, sie wird durch Dioden immer richtig umgesetzt. Je nach zusätzlicher Beschaltung kann es später notwendig sein ein Netzteil mit höherer Leistung zu verwenden. Stellen Sie eine Verbindung zwischen dem Application Board und Ihrem PC mit Hilfe eines USB Kabels her. Schalten Sie das Application Board ein.
Ein Windowsbetriebssystem vor Win98 SE ("Second Edition") wird vermutlich keine zuverlässige USB Verbindung zwischen PC und Application Board ermöglichen. Die USB Treiber von Microsoft funktionieren erst ab Win98 SE zuverlässig mit allen USB Geräten. In einem solchen Fall kann man nur raten auf ein aktuelleres Betriebssystem aufzurüsten, oder nur die serielle Verbindung zum Application Board zu benutzen.
Ist das Application Board zum ersten Mal angeschlossen worden, so ist kein Treiber für den FTDI Chip vorhanden. Unter Windows XP wird dann folgendes Fenster angezeigt:

Es ist hier dann "Software von einer Liste oder bestimmten Quelle installieren" anzuwählen und auf "Weiter" zu klicken.

Danach ist der Pfad zum Verzeichnis des Treibers anzugeben. Hat man die Software nach "C:\Programme" installiert, ist der Pfad "C:\Programme\C-Control-Pro\FTDI USB Driver".

Die Nachricht "C-Control Pro USB Device hat den Windows-Logo-Test nicht bestanden...." ist ganz normal. Sie besagt nicht, daß der Treiber beim Windows-Logo-Test versagt hat, sondern daß der Treiber am (ziemlich kostspieligen) Test in Redmond nicht teilgenommen hat.
An dieser Stelle einfach "Installation fortsetzen" drücken. Nach ein paar Sekunden sollte der USB Treiber dann fertig installiert sein.
In der PC-Software im Menü Optionen auf IDE klicken und den Bereich Schnittstellen selektieren. Dort den Kommunikationsport "USB0" auswählen.
Der Treiber von FTDI unterstützt 32 Bit und 64 Bit Windows Systeme. Die spezifischen Treiber sind in den Unterverzeichnissen "FTDI USB Driver\i386" und "FTDI USB Driver\amd64".
Serieller Anschluß
Aufgrund der langsamen Übertragungsgeschwindigkeit der seriellen Schnittstelle ist ein USB Anschluß zu bevorzugen. Ist jedoch aus Hardwaregründen die USB Schnittstelle nicht verfügbar, so kann der Bootloader in den seriellen Modus gebracht werden.
Hierzu ist beim Einschalten des Application Boards der Taster SW1 gedrückt zu halten. Danach ist der serielle Bootloader Modus aktiviert.
In der PC-Software den Punkt IDE im Menü Optionen anwählen und dort den Bereich Schnittstellen auswählen. Dort einen Kommunikationsport "COMx" wählen, der zu der Schnittstelle am PC passt, an der das Board angeschlossen wurde.