C-Control Pro Mega

 

Der Mikrocontroller verfügt über einen Analog-Digital-Wandler mit einer Auflösung von 10 Bit. Das heißt, gemessene Spannungen können als ganze Zahlen von 0 bis 1023 dargestellt werden. Die Referenzspannung für die untere Grenze ist der GND-Pegel, also 0V. Die Referenzspannung für die obere Grenze kann ausgewählt werden.

 

externe Referenzspannung

AVCC mit Kondensator an AREF

Interne Spannungsreferenz 2,56V mit Kondensator an AREF

 

 

Analogeingänge ADC0 ... ADC7, ADC_BG, ADC_GND

 

Als Eingänge für den ADC stehen die Eingänge ADC0 ... ADC7 (Port A.0 bis A.7 bei Mega32, Port F.0 bis F.7 bei Mega128), eine interne Bandgap (1,22V) oder GND (0V) zur Verfügung. ADC_BG und ADC_GND können zur Überprüfung des ADC verwendet werden.

 

Ist x ein digitaler Meßwert, dann errechnet sich der entsprechende Spannungswert u wie folgt:

 

u = x * Referenzspannung / 1024

 

Beträgt die externe Referenzspannung 4,096V, erzeugt durch z.B. ein Referenzspannungs-IC, dann entspricht  eine Differenz von einem Bit des digitalisierten Meßwertes einer Spannungsdifferenz von 4mV oder :

 

u = x * 0,004V

 

Das Messergebnis einer A/D Wandlung kann verfälscht werden, wenn während der Messung, auf dem gleichen Port wie der A/D Kanal, der Zustand von irgendeinem Portbit geändert wird, das auf Ausgang geschaltet ist.

 

Differenzeingänge

 

ADC22x10        Differenzeingänge ADC2, ADC2, Verstärkung 10       ; Offsetmessung

ADC23x10        Differenzeingänge ADC2, ADC3, Verstärkung 10

ADC22x200        Differenzeingänge ADC2, ADC2, Verstärkung 200     ; Offsetmessung

ADC23x200        Differenzeingänge ADC2, ADC3, Verstärkung 200

ADC20x1        Differenzeingänge ADC2, ADC0, Verstärkung 1

ADC21x1        Differenzeingänge ADC2, ADC1, Verstärkung 1

ADC22x1        Differenzeingänge ADC2, ADC2, Verstärkung 1         ; Offsetmessung

ADC23x1        Differenzeingänge ADC2, ADC3, Verstärkung 1

ADC24x1        Differenzeingänge ADC2, ADC4, Verstärkung 1

ADC25x1        Differenzeingänge ADC2, ADC5, Verstärkung 1

 

 

ADC2 ist der negative Eingang.

 

Der ADC kann auch Differenzmessungen durchführen. Das Ergebnis kann  positiv oder negativ sein. Die Auflösung beträgt im Differenzbetrieb +/- 9 Bit und wird als two's complement  dargestellt. Im Differenzbetrieb steht ein Verstärker zur Verfügung mit den  Verstärkungen  V : x1, x10, x200. Ist x ein digitaler Meßwert, dann errechnet sich der entsprechende Spannungswert u wie folgt:

 

u = x * Referenzspannung / 512 / V