Debugger

 

Um den Debugger zu aktivieren, muss das Projekt erst fehlerfrei mit Debug Code kompiliert und zum Modul übertragen worden sein. Die Datei mit dem Debug Code (*.dbg) muss im Projektverzeichnis vorliegen.

 

Im Debugger Menü sind alle Debugger Befehle zu finden. Mit Debug Modus (Shift-F10) startet man den Debugger. Ist zu diesem Zeitpunkt kein Breakpoint gesetzt, so hält der Debugger auf der ersten ausführbaren Anweisung.

 

Ist man im Debug Modus, so springt man mit Starten (F10) zum nächsten Haltepunkt. Ist kein Breakpoint gesetzt, so wird das Programm normal abgearbeitet, mit der Ausnahme, daß der Programmlauf mit Programm Stoppen angehalten werden kann. Dies funktioniert aber nur, wenn das Programm aus dem Debug Modus heraus gestartet wurde.

 

Hat der Debugger im Programm angehalten (der blaue Balken ist sichtbar), so kann man das Programm im Einzelschritt (Singlestep) ausführen lassen. Die Befehle Einzelschritt (Shift-F8) und Prozedurschritt (F8) führen jeweils den Programmcode bis zur nächsten Codezeile aus und bleiben dann stehen. Im Unterschied zu Einzelschritt springt Prozedurschritt nicht in Funktionsaufrufe, sondern geht über sie hinweg. Während das Programm hält, können die Breakpoints verändert werden.

 

Ist in einer Schleife nur eine Codezeile, so führt ein Einzelschritt die ganze Schleife aus, da erst dann zu einer neuen Codezeile verzweigt wird.

 

Mit der Anweisung Debug Modus verlassen wird der Debug Modus beendet.

 

Während der Debug Modus aktiv ist, kann der Programmtext nicht geändert werden. Dies geschieht, damit sich die Zeilennummern wo Breakpoints gesetzt wurden, nicht verschieben können. Der Debugger wäre sonst nicht in der Lage, sich mit dem Bytecode auf dem C-Control Modul zu synchronisieren.