Projectboard PRO32

 

Das "C-Control Projectboard PRO32" (Conrad Artikel-Nr. 197287) stellt eine günstige Alternative zum Applikationsboard MEGA32 (Conrad-Best.-Nr. 198245) dar. Es ist vom Funktionsumfang her zum C-Control PRO Applikation-Board deutlich eingeschränkt und dient hauptsächlich für eigene Hardwareentwicklungen in Verbindung mit der der MEGA32 UNIT. Das Projectboard enthält die wichtigsten Komponenten, die zum Betrieb der MEGA32 UNIT benötigt werden. Weiterhin ist auf dem Projectboard eine Spannungsversorgung (USB/Netzadapter), Schnittstellenwandler (RS232) und ein großes Lochrasterfeld für eigene Entwicklungen vorhanden. Standardmäßig ist das Projectboard für die Programmierung über RS232 ausgelegt. Optional kann über den RS232-USB-Converter (Conrad-Best.-Nr. 197257) die Programmierung der MEGA32 UNIT auch über USB geschehen. Die Programmierung erfolgt in diesen Fall ebenfalls über die serielle Verbindung der MEGA32 UNIT (UART), deshalb ist die Programmübertragung nicht so schnell wie die USB-Übertragung auf dem Applikation-Board MEGA32.

 

 

 

 

Die MEGA32 UNIT wird so aufgesteckt, daß der Schriftzug der UNIT zu lesen ist, wenn die Programmier und Versorgungsstecker zu Ihnen hin zeigen.

 

Im Basiszustand ohne RS232-USB-Converter sind die Jumper J4/J3 so zu stecken, wie auf der Abbildung zu sehen ist.

 

 Wird der RS232-USB-Converter verwendet (nicht im Lieferumfang), so müssen diese Jumper auf USB umgesteckt werden.

 

Der Jumper J2 dient zur Auswahl der Versorgungsspannung. Bei Jumperstellung „Netz“ werden die Klemmen J11 zur Versorgung benutzt (Labornetzteil oder stabilisiertes Steckernetzgerät, min. 100mA, je nach Applikation). Wird der Jumper J2 auf USB umgesteckt, kann das Board auch über die USB-Stromversorgung des Rechners betrieben werden.

 

 Achtung! Eine maximale Stromaufnahme von 100mA über USB darf nicht überschritten werden!

 

Der Schalter S3 sowie die Stromversorgungsstiftleisten JP7/JP5 und die Stifte für Vcc/GND auf den Lochrasterfeld sind bei USB-Betrieb nicht mehr unter Spannung. Diese Versorgung dient lediglich für Testanwendungen, sollte keine externe Stromversorgung zur Verfügung stehen.

 

In der IDE der C-Control PRO muss der entsprechende COM-Port (serielle Schnittstelle) ausgewählt werden. Auch die USB-Programmierung erfolgt über die serielle Schnittstelle der C-Control PRO32 UNIT. Kontrollieren Sie ggf. vorher im Gerätemanager von Windows, welche COM-Ports zur Verfügung stehen oder welcher vom RS232-USB-Converter installiert wurde.

 

Wird der I2C-Bus verwendet, müssen die Jumper JP2 und JP1 gesteckt werden, sofern keine externen Pull-Up-Widerstände von Ihnen vorgesehen sind.

 

 

Der Unit-Bus dient zum Anschluss von I2C-Bus-Erweiterungsmodulen der CC1-Familie und kann auch für eigene Anwendungen genutzt werden. Die Schnittstellenbelegung dazu finden Sie in der Abbildung.

 

Die Ports der MEGA32 UNIT sind über die Stiftleisten J1, J5, J6 und J7 herausgeführt.

 

Bevor man ein Programm in die UNIT übertragen kann, muss der Taster (BOOT/STOP) betätigt werden, um die C-Control PRO32 in den Programmiermodus zu schalten.

 

Beim Anlegen der Versorgungsspannung läuft das im Programmspeicher der C-Control MEGA32 abgelegte User-Programm automatisch ab. Dieses kann mit dem Taster (BOOT/STOP) angehalten werden, dadurch befindet sich die C-Control PRO32 im BOOT-Modus, der zur Programmübertragung benötigt wird.

 

Der Programmstart kann über die IDE oder über den Taster (RESET/START) ausgelöst werden.

 

Werden Variable über Msg_Write… ausgegeben, empfiehlt es sich, den softwaremäßigen Start in der IDE zu verwenden.

 

Technische Daten

Betriebsspannung: 8 - 16V DC

Stromaufnahme ohne externe Lasten und ohne RS232-USB-Converter: ca. 40mA

Max. zulässiger Dauerstrom aus der stabilisierten 5V-Spannung: 100mA (ohne Kühlung)

Lochrasterfeld: 2,54mm

Bereich der zulässigen Umgebungstemperatur: 0°C bis 70°C

Bereich der zulässigen relativen Umgebungsluftfeuchte: .. 20-60% nicht kondensierend

Abmessungen: 60*100*21mm (inkl. MEGA32 UNIT)